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Traditionsgasthaus

Laßnitzhöhe/Hönigtal, Kramerwirt - Zuletzt aktualisiert: 29.05.2007 um 13:45 Uhr

Beste Wirtshaustradition: Prima Fleischqualität beim Kramerwirt in Hönigtal.

Zu einem richtigen Wirtshaus gehört ein Kastanienbaum vor der Tür. Wenn gleich mehrere da stehen, kann das nur ein gutes Zeichen sein. Ist auch so, zumindest im Fall des Kramerwirts in Hönigtal.

Die Familie Großschedl hat sich auf die saisonale steirische Küche spezialisiert, und auch wenn man sich für Vegetarier allerhand einfallen lässt, fällt besonders die ausgeprägte Fleischkultur auf.

So feine, zarte Maibockmedaillons wie hier sind eine Seltenheit, rosa gebraten in würziger, aber leicht stockiger Sauce, dazu gibt's Kroketten und zwei knackige Spargelstangen (15,90 Euro). Auch die Lammtriologie (mit Kotelett, Rücken und Schlögel) ist von bester Qualität, grad eine Spur zu kräftig gebraten, in würzigem Kräutersafterl (14,90 Euro); und bei den laufenden Rindfleischwochen wird ausschließlich Feines vom Styria Beef oder Almo serviert.

Aber auch rund um diesen Schwerpunkt tischt die Küchenmannschaft um Katharina Großschedl und ihren Sohn Herbert sehr ordentlich auf: Sowohl die Rindssuppe mit Selchfleischstrudel (2,50 Euro) als auch die schön sämige, gut bestückte Spargelcremesuppe (3 Euro) lagen qualitativ in bester Wirtshaustradition, und die angeblich kleine Portion Joghurtnockerl, schön leicht, zitronig und mit frischen Früchten garniert (3,50 Euro), zum Dessert war zu zweit fast nicht mehr zu bändigen. Es gibt mehrere rustikale Gaststuben oder einen Platz unter den Kastanien im Vorgarten und, nicht zu vergessen, eine feine Weinkarte mit steirischem Schwerpunkt.

(Stand: 27. Mai 2007)
von Ute Baumhackl
Laßnitzhöhe/Hönigtal, Kramerwirt

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